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Low-Cost-Montageeinheiten

Motivation

Zweifelsfrei befindet sich die Automobilindustrie im Wandel. Spätestens seit der Dieselkrise ist klar, dass an der Elektromobilität kein Weg vorbeiführt. Die Elektrofahrzeuge jedoch verkaufen sich eher schleppend, wobei die Technologiereife bei E-Fahrzeugen deutlich geringer ist und neue Fahrzeugkonzepte bzw. Hersteller den Markt aufmischen. Kurzum: Die Automobilhersteller sehen sich bei der Investition in neue Produktionskapazitäten einem zu hohen Risiko ausgesetzt, was wiederum dazu führt, dass Investitionen nicht getätigt werden.

Die agile Low-Cost-Montage ermöglicht den Herstellern eine erhöhte strategische sowie operative Flexibilität. Die Reduktionen von Strukturinvestitionen und Anlaufzeiten für neue Fahrzeugkonzepte liefern einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Wettrennen um den sich umwälzenden Automobilmarkt.

Selbstfahrende Fahrzeugchassis

Die frühe Inbetriebnahme der Anriebskomponenten ermöglicht bei der Produktion von E-Fahrzeugen den Verzicht auf die Transportinfrastruktur. Selbstfahrende Chassis lösen das teure Montageband ab und reduzieren so Investitionen bei erhöhter Flexibilität.

Automatisierter

vorrichtungsbau

Der Betriebmittelbau verlangsamt den Anlauf neuer Fahrzeugproduktionen. Die Vernetzung zwischen Betriebsmittelbau und Entwicklung sowie der 3D-Druck ermöglichen den automatisierten Vorrichtungsbau. Dadurch wird der Anlauf beschleunigt und die der Betriebsmittelbau bei kleinen Losgrößen wirtschaftlich..

3D-gedruckte

justageelemente

Fertigungsbedingte Toleranzen verursachen in der Montage zeitaufwändige Justageprozesse. Derzeit lassen sich diese nur durch investitionskostenintensive Produktionsanlagen reduzieren. Additive Fertigungstechnologien ermöglichen eine individuelle Anpassung der Bauteile und somit die kostengünstige Handhabung von Bauteilabweichungen.

Montageplanung

und -steuerung

Die Abkehr vom starren Fließband schafft neue Freiheitsgrade, die die Flexibität der Mobilen Montage ermöglichen. Eine neuartige Produktionssteuerung steuert die Selbstfahrenden Chassis und alle an der Intralogistik beteiligten Agenten.

Über LoCoMo

Das Konsortium des Projekts „LoCoMo“ erforscht die neuartigen Montagekonzepte und erprobt diese in der Anlauffabrik der RWTH Aachen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Zeitraum von 2017 bis 2020 gefördert. Förderkennzeichen: 01MX15008D.

projektpartner